Knallbunt.

Seit über 20 Jahren begeistere ich mich für grüne Ideen – und Politik. Zum ersten Mal in Berührung gekommen mit politischem Aktivismus bin ich 1996, mit 15 Jahren, als ich mich – damals sehr zum Unmut meiner Eltern – auf den Weg in ein von der Anti-Atom-Bürgerinitiative Xtausendmalquer organisiertes Zeltlager im Wendland gemacht habe, um gegen die Einlagerung eines CASTOR-Transports (engl. cask for storage and transport of radioactive material, also ein „Behälter zur Aufbewahrung und zum Transport radioaktiven Materials“) in das ehemalige Zwischenlager Gorleben zu protestieren. Schon damals war mir glasklar bewusst, dass dies nicht nur aufgrund der [geologischen] Beschaffenheit des Standortes, sondern insbesondere unter dem Aspekt der fehlenden Nachhaltigkeit von Nuklearenergie Irrsinn war.

Seit diesem Moment habe ich mich aktiv für die Themen Energiewende und Friedenspolitik eingesetzt – zunächst ab 1996 im Grün-Alternativen Jugendbündnis (GAJB), später dann Grüne Jugend genannt, und seit 2008 bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Ich bin Weltverbesserer, Idealist, Feminist – und vieles mehr. Die GRÜNEN bilden mit ihrer Geschichte – und ihren Geschichten – nicht nur meine politische Basis, sondern vereinen in ihrem Programm auch das, wofür ich stehe: den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen mit der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe für alle, Freiheit und Demokratie – und das Ganze streitbar und mit Lust zur Debatte. Politik muss unbequem sein. Dafür stehen die GRÜNEN und dafür stehe ich.

Teens.

1997 verließ ich Deutschland zum ersten Mal für längere Zeit: Als Austauschschüler der Organisation Youth for Understanding e.V. habe ich 13 Monate in einer Gastfamilie in Puerto La Cruz, Venezuela gelebt. Kurze Zeit später übernahm Hugo Chávez die Macht im Land, und unter den Auswirkungen leidet Venezuela – und meine dort lebende Familie – bis heute. Diktatur und Unterdrückung waren und sind bis heute die Folge.

Twens.

Einige weitere Auslandsaufenthalte, unter anderem für den Anderen Dienst im Ausland in Ecuador, für Teile meines Studiums in den USA und Südafrika und anschließend gemeinsam mit Ärzte ohne Grenzen e.V. in Liberia haben mich sensibilisiert, wie sehr wir in einer Welt leben, die wie nie zuvor verbunden ist, und in der Konflikte und Probleme eben nicht mehr nur lokale und regionale, sondern immer öfter auch internationale Auswirkungen haben.

Ich liebe den Norden, wo meine Eltern in einem kleinen Städtchen an der Nordseeküste wohnen – meine Wahlheimat ist jedoch München. Am Rande des Münchener Glockenbachviertels, unweit der Isar, bin ich seit über 16 Jahren „dahoam“. Hier habe ich 2013 meine Tochter Anouk zur Welt gebracht, meine Freundin Rebecca kennengelernt und mit ihr mein Zuhause in einer WG gefunden. Die bunte Nachbarschaft, viel Kultur- und Straßenleben begeistern mich besonders. Als Mitglied im Alpenverein liebe ich Wandertouren (2018 habe ich mich mit Freunden entlang des E5 von Zams nach Meran gewagt). Hier spüre ich hautnah, wie die Naturlandschaft Alpen mir Ruhe und Kraft gibt – und mir so den perfekten Ausgleich zu meinem teils hektischen Arbeitsalltag bietet.

Heute.

Foto: Lilly

Politisch.

  • Seit 2008 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • 1996 – 2008 Grün-Alternatives Jugendbündnis (GAJB), später Grüne Jugend

Transparent.

In den folgenden Vereinigungen bin ich (Förder-) Mitglied:

  • Mission Lifeline e.V.
  • Amnesty international e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.
  • Deutscher Alpenverein e.V.
  • Ärzte ohne Grenzen e.V.